page1image1795328
Mi, 04. April 2018
"Boogie Connection" zieht die Besucher in den Bann
Das Trio brillierte in der ausverkauften Heubühne Enkenstein mit einer Mischung aus Blues, Soul und Boogie-Woogie.
SCHOPFHEIM-ENKENSTEIN (mkl). Mit einer Mischung aus Blues, Soul und Boogie- Woogie brillierte die Formation "Boogie Connection" vor restlos ausverkauftem Haus in der Heubühne Enkenstein. Christoph Pfaff mit Gesang und Gitarre, Thomas Scheytt am Piano und Hiram Mutschler am Schlagzeug präsentierten sich in allerbester Spiellaune und verstanden es, das Publikum in ihren Bann zu ziehen.
Der charismatische Sänger und Gitarrist Christoph Pfaff, mit einer Bluesstimme versehen, die ihresgleichen sucht, ließ den Funken gleich zu Anfang überspringen und spielte neben der Leadgitarre auch eine hervorragende Bluesharp.
Bei Stücken wie "Sweet Little Sixteen", dem "San Francisco Bay Blues" oder auch dem Stück von Eric Clapton "Got You On My Mind" zeigte sich die Spielstärke von Thomas Scheytt am E-Piano,
der neben mitreißenden Solos so ganz nebenbei auch die Bassline mit der linken Hand spielte, denn einen Bassisten sucht man in dem Trio vergeblich – die tiefen Töne kamen aus Scheytts Klavier.
Schlagzeuger Hiram Mutschler, der gradlinig und voller Energie den Takt angab, verstand es hervorragend, sein Instrument einzusetzen.

Immer wieder gab es Applaus mitten in den Stücken, wenn Thomas Scheytt sein E-Piano ausreizte, oder Christoph Pfaff ausgefeilte Solos auf Gitarre und Bluesharp darbot.
Im Pausengespräch antworte Christoph Pfaff auf die Frage nach seinem Geheimnis mit einem Zitat von Duke Ellington: "Wenn es gut klingt, ist es auch gut."
Schlagzeuger Hiram Mutschler ergänzte: "Wir spielen seit 28 Jahren in gleicher Formation, da kennt man sich in- und auswendig, was unserem Spiel die nötige Harmonie verleiht."
Am Ende gab es lang anhaltendem Applaus und selbst drei Zugaben waren dem Publikum noch zu wenig.


„Boogie Connection“ heizt im „Löwen“ mächtig ein
Rheinische Post
30. Januar 2018
Kevelaer. "Auf dem Weg zu einem Boogie-Woogie-Konzert in Gelsenkirchen bot mir die
Band ,Boogie Connection' einen Freitagabend-Termin für ein Konzert im ,Löwen' in Kevelaer
an", berichtet Wirtin Irmgard Baers über das Zustandekommen ihrer ersten Veranstaltung
2018 in Kevelaer. Dass sie mit dieser Band, die schon zum wiederholten Mal in Kevelaer
gastierte und sich hier anscheinend auch schon eine feste Fangemeinde aufgebaut hat, einen
guten Fang gemacht hatte, zeigte das ausverkaufte Konzert. Leider mussten auch viele Fans
der Band abgewiesen werden.
Wer erwartet hatte, dass das seit 27 Jahren bestehende Trio Abnutzungserscheinungen zeigte,
war überrascht, denn im Laufe des Abends heizten Pianist Thomas Scheytt, Gitarrist und
Sänger Christoph Pfaff und Schlagzeuger Hiram Mutschler während ihrer zwei Sets den
Zuhörern mächtig ein. Begann die Band mit dem "San Francisco Bay Blues" von J. Fuller und
dem Song "Fine Brown Frame" von G. Cartierro noch etwas zurückhaltend, steigerten sich
Rhythmus und Lautstärke mit den Stücken "When I'm Drinking" von W.J. Dupree und dem
"Boogie Woogie Stomp" von A. Ammons". Was dann folgte, war alles, was auch nur im
Ansatz mit Blues, Boogie und Soul zu tun hatte.
Immer für eine fulminante Solo-Einlage am E-Piano gut, zeichnete sich schon früh ab, dass
Thomas Scheytt in glänzender Form war. Da wurden nicht nur reibungslos und rasant die
verschiedenen Rhythmen an den Tasten angeschlagen, auch die Beine wollten einfach nicht
stillhalten, und dieses Wippen übertrug sich dann auf E-Piano, Klavierhocker und Zuhörer.
Seine gelungenen Piano-Einlagen bei Stücken wie "Walter's China Boogie" von A. Ammons
oder der Eigenkomposition "Boogie Woogie Transpiration" waren einfach immer wieder
mitreißend und wurden vom Publikum mit johlendem Applaus bedacht.
Christoph Pfaff - brillant an der Gitarre und gefühlvoll-rockig im Gesang - lief zur
Höchstform auf bei Stücken wie "Sweet Little Sixteen" von C. Berry oder "Good Golly Miss
Molly" von R. Blackwell. Wenn er seine Bluesharp auspackte und loslegte, da stimmte
einfach alles: naturreiner Blues, sauber gespielt und wirkungsvoll in Szene gesetzt.
Hiram Mutschler, ein sympathischer Drummer, war die eigentliche Überraschung des
Abends. Voller guter Laune schaffte er es, selbst seine beiden Mitspieler in Staunen zu
versetzen. Seine Interpretationen der Songs verzückte die Zuhörer und wurden mit reichlich
Zwischenapplaus belohnt.
Da passte einfach alles zusammen im "Goldenen Löwen", gute Live-Musik und eine tolle
Atmosphäre, ein Clubkonzert vom Feinsten!


Ein Wechselspiel der Stile
Von Wolfgang Scheu
Do, 14. Juni 2018
Lenzkirch
Boogie Connection sorgt beim Jazz Sommer in Felix Scheune auch fьr Blues- und Rockfeeling.
  • Blues, Boogie und Rock ’n’ Roll in Felix’ Scheune Foto: Wolfgang Scheu
  • 153546509-h-720
  • LENZKIRCH-KAPPEL. Beschwingter Boogie Woogie, Blues vom Feinsten und Rock ’n’ Roll gespielt von wahren Meistern an ihren Instrumenten
  • die Boogie Connection in der ausverkauften Scheune im Neuburehof in Lenzkirch-Kappel war sicher ein Glanzlicht im Jazz Sommer 2018.
  • Christoph Pfaff (voc/git/harp), Thomas Scheytt (piano) und Hiram Mutschler (drums) sind Ausnahmekönner an ihren Instrumenten. Ihr Tourneeplan ist gefüllt mit Terminen bis weit ins nächste Jahr. Den Verantwortlichen der Hochschwarzwald Touristik (HTG) ist es zu verdanken, dass das Trio vor seinem fünftägigen Gastspiel beim renommierten "New Orleans Jazz Festival" in Ascona noch einen Zwischenstopp beim 28. Hochschwarzwälder Jazzsommer einlegte.
  • "Kann mal einer die Neonbeleuchtung ausmachen", fordert Sänger und Gitarrist Christoph Pfaff und schon eilt Gastgeber Felix Drathschmidt die unendlich hohe Freitreppe hoch bis unters Dach und leistet Folge. Und schon grooved es, die Boogie Connection marschiert los mit dem Klassiker "Don`t you know", gefolgt von einem "San Francisco Bay Blues". Das Publikum ziehen sie sofort in ihren Bann, es wird geklatscht, sie wippen im Takt, begeistertes Johlen gab es und großen Zwischenapplaus nach den ersten Soli. Entgeisterte Blicke im Zuschauerraum, als können sie nicht fassen, was auf der Bühne geboten ist, entrückte und auch konzentrierte Gesichtszüge der Musiker, die sich zwischendurch zulächeln. Ihr virtuoses Zusammenspiel ist das eine, die Spielfreude das gewisse Etwas, das eben den Unterschied macht.
Alles begann mit einer spontanen Session von Thomas Scheytt und Christoph Pfaff im "Storchen" in Waldkirch (damals noch eine verrauchte Blueskneipe) vor knapp 30 Jahren. Seit 1991 gibt es sie als Band, die musikalische Freundschaft mit Drummer Hiram Mutschler begann vor 20 Jahren, gemeinsam feiern sie Erfolge auf großen und kleinen Bühnen.
Die Band spielt mehr oder weniger bekannte Kompositionen vom Boogie Woogie Mann Albert Ammons und auch Rock ’n’ Roll Klassiker von Chuck Berry. Beim glücklichen Schrei von Hiram Mutschler bei der ersten Zugabe "Good Golly Miss Molly" ist dieser ein wenig grün im Gesicht, doch das liegt nur an Effekten des Spotlichts. Seine Kondition ist perfekt – geformt von 50 Jahren Bühnenerfahrung, Schwerstarbeit am Schlagzeug und 40 Jahren Jogging. Die Liste der Namen der Musiker, mit denen er die Bühne schon geteilt hat, ist lang. Beim ZMF hat er es sogar geschafft, das volle Zelt mit einem Solokonzert zu begeistern – das war Ende der 1980er-Jahre. Thomas Scheytt, zweifacher Gewinner des German Blues Awards, ist einer der wenigen Pianisten, die einen Bassisten wahrlich ersetzen können. Er kann kaum stillsitzen, die Beine bewegen sich immerfort, auch im Stehen spielt er noch. Lediglich das Bild des Rockers, der den Fuß aufs Piano hämmert, gönnt er dem Fotografen an diesem Abend nicht.
Der ruhige Pol ist Christoph Pfaff, er sitzt auf seinem Stuhl, erzählt Geschichten zu den Stücken und den Komponisten und lässt die Besucher mit seiner Stimme zweifeln, ob der Blues wirklich aus den USA kommt oder nicht vielleicht doch aus dem Schwarzwald. Leichthändig spielt er Rhythmus und Soli auf den Gitarren, auch die Blues-Harp klingt überzeugend.
  • Es war ein tolles Konzert in einer einmaligen Atmosphäre, darin waren sich alle Zuhörer am Ende einig. "Ein Wechselbad der Gefühle", sagte einer der Besucher, gemeint hat er wohl die Mischung aus gefühlvollem Blues, treibendem Boogie Woogie und echtem Rock ’n’ Roll.
ASCONA24.06.2018 - 19:47 | LETTO 2'539
UNADJUSTEDNONRAW_thumb_38a6


Unmöglich, nicht auf die Rhythmen der Boogie Connection zu tanzen
Ein zusätzliches Konzert im Jazz Ascona Programm

ASCONA - Gerade als Deutschland beim Auslaufen Schwedens bei der WM einen
knappen Sieg verbuchen musste, gab es Musiker, Deutsche, die das Seeufer von
Ascona in Brand setzten. Ein Keyboard, ein Schlagzeug und eine Gitarre waren genug,
um "amenissimescalmane" einzusenden, um beim Fußballthema, dem großen Publikum,
das letzte Nacht in Ascona angekommen war, zu bleiben.
Pure Energie und eine wirklich beneidenswerte Vitalität haben sogar die
Zurückhaltendsten davon überzeugt, die unaufhörlichen Rhythmen der Erfolge von
heiligen Monstern afroamerikanischer Musik wie Chuck Berry zu entfesseln. Zweifellos
waren sie die Überraschung des Abends. Boogie Connection mit seinem mitreißenden
Mix aus Blues, Boogie und Rock'n'Roll wird bis Dienstagabend bei JazzAscona auftreten
und in einem zusätzlichen Konzert um 23.30 Uhr auf der Hauptbühne unvergessliche
Momente geben. Es wird daher wichtig sein, bequeme Schuhe zu tragen, um den Wunsch zu tanzen
möglich zu machen.
(Google Übersetzung aus dem Italienischen)

Nach dem Festival:

Boogie Connection Freiburg, 6. August 2018
Pressemitteilung

Das Freiburg Trio Boogie Connection hat beim diesjährigen New Orleans Jazz Festival in Ascona nur knapp den Gewinn des Audience Award verpasst. Mit diesem Preis wird alljährlich die beim Publikum beliebteste Festivalband geehrt. Gewonnen hat JT & The Ka-nection aus New Orleans, die zum ersten Mal in Europa auftraten.
Weiter heiß es in der Pressemitteilung des Festivals: „Der Kampf um den ersten Platz war sehr eng. Zu den meistgenannten Künstlern zählten auch Philipp Fankhauser, Luiz Meira, Boogie Connection,
JJ Thames und Randolph Matthews, der letztjährige Sieger.“

Foto: Wolfgang Schaal
Matinée in Ascona

Vormittagskonzert Ascona




MITTWOCH, 22. AUGUST 2018
LOKALES
Im Alter geht die Post ab
Die Boogie Connection versetzt das Publikum auf der Landesgartenschau in Extase

FOTO: BETTINA SCHALLER


Von wegen Tanztee: Ihr Boogie geht ohne Umwege direkt in die Beine

Von Ulrike le Bras


LAHR. Mit einem sehr gut besuchten Konzert hat die Freiburger Formation Boogie Connection die Reihe der musikalischen Veranstaltungen auf der großen E-Werkbühne im Seepark der Landesgartenschau abgerundet.
So kann man sich irren! Informiert man sich im Internet über die Gruppe Boogie Connection, dann schauen einen vom Foto drei Herren im besten Alter freundlich lächelnd an und führen einen im Hinblick
auf das bevorstehende Konzert zur Annahme: Das wird eine gemütliche Sache, so in der Art Tanztee für Senioren, ein sanftes Hineingleiten in den Sonntagabend. Und dann das! Frauen aller Altersklassen schnappen sich ihre Männer (oder umgekehrt) und legen mit ihnen perfekt durchchoreografierte Jive-Figuren aufs kiesige Parkett neben dem Zelt. Und ein paar Linedance-Mädels, ebenfalls jenseits der 30- Jahre-Grenze, zeigen auf dem grünen Rasen, was sie in ihren Kursen gelernt haben. Am Rand der voll besetzten Stuhlreihen schwingen allerorten Einzeltänzerinnen ihre Hüften und Männer mit Baseball-Käppis springen wie die Wilden auf und ab. Wer die Connection je gehört hat, der weiß auch warum: Auf der Bühne sitzen Musiker, die zwar aussehen, als könnten sie kein Wässerchen trüben, gehen aber ab wie die Raketen, sobald sie an ihren Instrumenten hantieren.
Zum Schluss landen die Füße auf die Tastatur
Zuvorderst Pianist Thomas Scheytt: Als Kind wurde er vermutlich Zappelphilipp genannt und das mit dem Zappeln hat er auch mit fast 60 noch nicht abgelegt. Mit rundem Katzenbuckel beugt er sich tief über sein (für seine Körpergröße augenscheinlich viel zu niedrig aufgestelltes) E-Piano und lässt die Finger von der tiefsten linken bis zur höchsten rechten Taste flitzen, seine viel zu langen Beine kreisen unermüdlich vom großen Zeh bis zum Oberschenkel im Takt, manches Mal gibt er den frechen Jungen und legt zum Schluss die Füße auf die Tastatur. Für Klavierschüler hätte es dafür vom Lehrer früher vermutlich eins hinter die
Löffel gegeben. Wenn man wie Scheytt mehrfach ausgezeichneter Pianist ist
und das Spiel so schlafwandlerisch virtuos beherrscht, darf man das wieder ungestraft tun und damit sogar ein Publikum im Gediegenheits-Alter in Ekstase versetzen. Vor allem bei den reinen Boogie Woogie- Nummern, die direkt in die Beine fahren, den Tanzbär in einem wecken, ja Lebensfreude versprühen.

Weniger zappelig aber genauso dynamisch sind seine beiden Begleiter. Mit Hiram Mutschler am Drumset

liefert sich Scheytt manches Rhythmus-Duell, das die beiden zu Lausbuben macht, die natürlich extrem taktgenau gegeneinander anhämmern, sodass dem Publikum die Ohren schlackern. Gitarrist Christoph Pfaff hält mit, zupft und schrappt mal auf der E-Gitarre, mal auf der schwarzen Western und gibt den Gesang dazu. Sein Lieblingskomponist scheint Eric Clapton zu sein. Viele Songs sind Covers von „Slowhand“,
darunter „Got you on my Mind“ oder „Before You Accuse Me“, die im Tempo bluesiger daherkommen.
Auch das eigens für die langjährigen treuen Fans komponierte „Thank You For The Memories“ ist ein schöner Slow. Aus aktuellem Anlass nicht fehlen durfte eine Hommage an die verstorbene Soul-Diva Aretha Franklin: „At last“ ein gefühlvoll interpretiertes Stück, bei dem die Stimme von Christoph Pfaff gut zum Tragen kommt.

Fazit: Ein Trio der Oberklasse mit einem breit gefächerten Repertoire!

Nordwest Zeitung
11.09.2018
Jazz mit Spielfreude und Emotion
zelebriert

Peter Kratzmann
Begeisterte die Jazzfreunde im Rathaussaal: die „Boogie Connection“ mit (von links) : Thomas Scheytt,
Hiram Mutschler und Christoph Pfaff.
Bild: Peter Kratzmann
WILDESHAUSEN Den historischen Rathaussaal „rocken“ – das hatte sich die „Boogie
Connection“ in Wildeshausen vorgenommen. Auf Einladung der Wildeshauser Jazzfreunde spielte
das Trio am Samstagabend in einem emotionsgeladenen Konzert mit Boogie-Woogie, Jive und
Blues, aber auch etwas Rock’n’Roll munter auf. Das gefiel den Jazzfreunden, die den Saal füllten
und nicht mit Zwischenrufen und Beifallsbekundungen sparten.
Die „Boogie Connection“ besteht seit 1991 und stammt aus Freiburg. Seitdem sind Christoph Pfaff
(Gesang, Gitarre, Mundharmonika), Thomas Scheytt (Piano) und Hiram Mutschler (Schlagzeug)
unterwegs auf Festivals – auch mit internationalen Gastmusikern – und in Europas Jazzclubs.
Man muss die drei Musiker schon einmal live gesehen haben, um zu verstehen, mit welcher
Spielfreude und Emotion der Jazz zelebriert wird. In diesem Genre gilt die „Boogie Connection“ als
meisterhaft. Nicht umsonst führen sie den Beinamen „kleinste Bigband“ im Jazz.
Wie sich das anhört und aussieht, das konnten die Zuschauer am Samstagabend miterleben. Vom
traumhaft sicheren Verstehen der Musiker untereinander und dem daraus resultierendem
einzigartigen unverwechselbaren Sound, der sofort das Publikum elektrisierte und von den Stühlen
holte.